Entschuldigung! Ich glaube, gestern ist mir ein falscher, zumindest missverständlicher Gedanke untergekommen. Nämlich der mit den Wölfen. Wenn ich mein eigenes Geschreibsel wiede lese, dann guckt mich ein Irrtum an: Weil er von Natur aus jagt und Beutefleich frisst, bleibt der Wolf ein Wolf. Stimmt doch gar nicht: Menschlicher Verstand hat jetzt schon aus ihm so Gegensätzliches wie die Schäferhunde und die Pekinesen gemacht. Bitte, ich will nicht behaupten, dass die Zucht von Pekinesen für menschlichen Verstand spricht. Das Produkt finde ich eher pervers. Aber beide Hunde zeigen, dass wenn bestimmte Lebensumstände bewusst verändert werden, sich auch das Wesen des Wolfstieres extrem verändert. Was spricht dagegen, dass das auch mit den Menschen passieren kann. Umstände, die Menschen mit bestimmten Eigenschaften "auslesen" könnten aus uns angreifende Wölfe, perverse Pekinesen... oder "unwölfisch" im Einklang mit de Natur lebende Schäferhunde machen... Oder etwa nicht? Sollte man nicht lieber die Frage stellen, welche "Lebensumstände" das bei den Menschen sind?